Die Gesellschafter der RTW setzen klares Zeichen für den Bau der RTW - erforderliche Änderungen im Gesellschaftervertrag angenommen

In ihrer heutigen Sitzung haben die Gesellschafter der Regionaltangente West die Signale für die RTW weiter auf grün gestellt. Die dafür notwendigen Anpassungen des Gesellschaftervertrages wurden einstimmig beschlossen.

Neben u.a. der Erweiterung der Aufgaben der RTW Planungsgesellschaft mbH um Planung und Bau von Radwegen, haben die Gesellschafter der Anpassung des Budgets zugestimmt. Damit steht der Fortführung des für die Rhein-Main-Region so wichtigen Infrastrukturprojektes nichts mehr im Wege.

„Mit ihrer heutigen Entscheidung senden die Gesellschafter ein klares Signal für die Regionaltangente West und den Ausbau des ÖPNV in unserer Region. Wenn wir auch in Zukunft an einem Strang ziehen, können wir die geplante Inbetriebnahme der Kernstrecke der RTW 2028 schaffen. Gewinner werden am Ende die Fahrgäste sein, die künftig direkter, schneller und umweltfreundlicher ans Ziel kommen“, so Wolfgang Siefert, Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main und Aufsichtsratsvorsitzender der RTW Planungsgesellschaft mbH.

Für Planung und Bau der RTW ergibt sich derzeit ein bis Bauende prognostizierter Finanzierungsbedarf – inklusive möglicher Risiken – von rund 1,827 Mrd. Euro. Darin enthalten sind Planungs- und sogenannte Baunebenkosten, die zu erheblichen Teilen von den Gesellschaftern zu tragen sind. Diese kommunalen Anteile belaufen sich auf rund ein Drittel der Gesamtkosten und müssen nun anteilig in die entsprechenden Haushalte der Gesellschafter aufgenommen werden.

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