Die RTW auf einen Blick
Die Regionaltangente West (RTW) ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte im Rhein-Main-Gebiet und ein zentraler Baustein der Verkehrswende. Auf rund 52 Kilometern entsteht eine neue tangentiale Schienenverbindung, die Bad Homburg, Eschborn, Frankfurt-Höchst, den Flughafen Frankfurt, Neu-Isenburg und weitere Städte und Gemeinden im Westen und Südwesten der Region direkt miteinander verknüpft – ohne den Umweg über den Frankfurter Hauptbahnhof. Dadurch werden der Hauptbahnhof und der City-Tunnel entlastet und das Schienennetz im Rhein-Main-Gebiet nachhaltig gestärkt.
Die RTW kombiniert bestehende Bahnstrecken mit gezielten Neubauabschnitten. Ein Zweisystemkonzept ermöglicht den Betrieb sowohl auf Eisenbahn- als auch auf Straßenbahninfrastruktur und schafft so eine leistungsfähige, durchgängige Verbindung.
Hinter dem Projekt steht die RTW Planungsgesellschaft mbH – ein gemeinsames Vorhaben von Kommunen, Landkreisen, dem Land Hessen und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Planung, Bau und Betrieb liegen in öffentlicher Verantwortung. Für drei der fünf Planfeststellungsabschnitte liegt bereits Baurecht vor; sie befinden sich derzeit im Bau. Die weiteren Abschnitte folgen schrittweise.
... beträgt die Streckenlänge der RTW. Davon werden 22 Kilometer neu gebaut.
... führen die Streckenabschnitte zu einer Tangente zusammen.
... gibt es entlang der RTW – 12 davon sind bereits bestehende S-Bahnhöfe
... die sowohl Stadt als auch Land kann.
Die Vorteile: schneller, direkter und bequemer unterwegs
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(Stand Januar 2023)
Wichtige Pendlerlinie
Entlang der geplanten Strecke sind große Arbeitgeber wie der Flughafen Frankfurt, der Industriepark Höchst oder das Klinikum Frankfurt Höchst angesiedelt. Mit der RTW können viele Pendlerinnen und Pendler diese Arbeitsstätten künftig direkt erreichen – ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Rhein-Main.
Europa am Main
Die Bedeutung der RTW für die florierende Rhein-Main-Region hat auch die EU erkannt und das Projekt als förderwürdig eingestuft. Neben der bereits erfolgten Förderung für die Phasen bis zur Genehmigungsplanung beteiligt sich die EU an den Projektkosten für die Ausführungsplanung bis zur Vergabe mit bis zu 20 Millionen Euro.
Die Meilensteine
2025
Die RTW intensivierte ihre Bürgerkommunikation unter anderem mit neuen Infostelen in Bad Homburg und Neu-Isenburg.
Am 2. Mai folgte der Einschub der Eisenbahnüberführung 3520 in Kelsterbach – eines von insgesamt zehn Brückenbauwerken im Abschnitt Mitte. Am 6. Juni stellten die RTW und Hessenwasser die neue Wasseraufbereitungsanlage in Hattersheim vor – ein gemeinsames Infrastrukturprojekt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung.
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