EINFACH AUSSENRUM - Newsletter der RTW
Herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters „EINFACH AUSSENRUM“. In den letzten Wochen dominierte vor allem eine Meldung die Berichterstattung über die RTW in den Lokalmedien: Die Gesamtinbetriebnahme der Regionaltangente West wird sich voraussichtlich bis Ende 2029 verzögern. Dass so eine Nachricht alles andere als ein Anlass zur Freude ist, ist nur verständlich – das gilt für Sie, genauso wie für uns, die wir jeden Tag hart an dem Projekt arbeiten.
Neben einzelnen baulichen Hürden sind es vor allem der strukturelle Personalmangel und fehlende Kapazitäten bei Lieferanten, die uns in den ohnehin eng getakteten Zeitplänen regelmäßig zurückwerfen. Das haben wir immer wieder betont und gleichzeitig mit gezielten Maßnahmen versucht gegenzusteuern. So fokussieren wir unsere Terminpläne derzeit darauf, einige Abschnitte wie z.B. die Verbindung Bad Soden – Höchst oder den Abschnitt Süd 1 von Dreieich bis zum Flughafen noch Ende 2028 in Betrieb zu nehmen.
Es bleibt weiterhin eine Herausforderung, ausreichend Expertise für die vielen Aufgaben zu finden, die ein Großprojekt wie unseres auf den Plan wirft – vom Oberleitungsbau bis zur Leit- und Sicherungstechnik. Dennoch werden wir weiter alles daransetzen, die Situation zu verbessern. Für Frankfurt, für die Region – für Sie. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Sie nicht länger als nötig auf die Zukunft warten müssen. Kürzere Reisezeiten, neue Verbindungen und ein deutlich entlasteter Hauptverkehrsknoten am Frankfurter Hauptbahnhof werden den öffentlichen Nahverkehr des Rhein-Main-Gebiets einmal deutlich attraktiver machen – besonders für Pendlerinnen und Pendler. An dieser Vision halten wir fest.
Die gute Nachricht: Das Team der RTW hat bisher noch für jedes Problem eine Lösung gefunden. Mal von langer Hand geplant – wie beim erfolgreichen Bau eines neuen Wasserwerks oder der gelungenen Umlegung einer Wasserleitung –, mal ganz spontan und unverhofft, wie bei der Rettung von Falkeneiern bei der Verlegung eines Strommastes.
Wir hoffen, dass wir auch Sie mit transparenter Information, spannenden Berichten von der Baustelle und der ein oder anderen herzerwärmenden Anekdote weiter für unsere gemeinsame Reise begeistern können. Denn nur wer die Reise wagt – mit all ihren Strapazen und Unwägbarkeiten – kann am Ende am Ziel ankommen. Viel Spaß beim Lesen!
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