Rodungsarbeiten für die Regionaltangente West in Eschborn und Praunheim von Ende Januar bis Mitte Februar 2025
In Eschborn und Frankfurt-Praunheim beginnen in den kommenden Wochen umfangreiche Rodungsarbeiten. Diese sind erforderlich, um die Baugrunduntersuchungen sowie die Verlegung von Leitungen für den Bau der Regionaltangente West (RTW) vorzubereiten. Betroffen sind unter anderem die Katharina-Paulus-Straße, Elisabethenstraße, Stuttgarter Straße in Eschborn und Areale östlich des Haltepunkts Eschborn Süd sowie die Flächen entlang der Ludwig-Landmann-Straße in Praunheim.
Die Arbeiten, die vom 30. Januar bis voraussichtlich Mitte Februar 2025 durchgeführt werden, stellen einen weiteren wichtigen Schritt im Planfeststellungsabschnitt Nord dar. Dort entstehen aktuell bereits Bauwerke wie eine Brücke über die DB-Strecke 3611 im Stadtgebiet Eschborn. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Rodungsarbeiten durch den Planfeststellungsbeschluss genehmigt.
Beeinträchtigungen für Anwohner
Während der Rodungsphase kann es in den betroffenen Gebieten zu Einschränkungen kommen. Temporäre Sperrungen von Feldwegen und eine erhöhte Lärmbelastung sind möglich. Die RTW GmbH bittet Anwohner und Besucher um Verständnis für diese unvermeidbaren Maßnahmen. Um den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten, kontrolliert eine umweltfachliche Bauüberwachung die Arbeiten und stellt sicher, dass Biotope und Tierhabitate geschützt werden. Vor Beginn der Rodungen hat sie beispielsweise Baumhöhlen auf tierischen Besatz geprüft und gegebenenfalls verschlossen, um Vögel zu schützen.
Ausgleichsmaßnahmen geplant
Für die gerodeten Flächen sind umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen vorgesehen. In Herchenrode sowie in den Gemarkungen Eschborn und Praunheim werden neue Gehölze angepflanzt, um den Eingriff langfristig zu kompensieren. Diese Maßnahmen sind ebenfalls im Planfeststellungsbeschluss festgelegt.
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